Jährliche Herstellkosten
Material, Verbrauchsmittel, Personal, Medien, Abfall, Facility, Abschreibung, Qualität und Overhead gehören nur ins Modell, wenn sie in der deklarierten Grenze enthalten sind. Kostenjahr und Währung müssen einheitlich sein.
Bioprozessökonomie · nachvollziehbare Rechenmethode

Rechenbasis
Material, Verbrauchsmittel, Personal, Medien, Abfall, Facility, Abschreibung, Qualität und Overhead gehören nur ins Modell, wenn sie in der deklarierten Grenze enthalten sind. Kostenjahr und Währung müssen einheitlich sein.
Der Nenner ist die Produktmenge, die die benannte Qualitäts- und Freigabegrenze erfüllt. Geplante, produzierte, erfolgreiche, freigegebene und verkaufsfähige Mengen bleiben getrennt.
Kosten, Produktionshorizont, Ausbeute, Chargenanzahl und Produktmenge müssen denselben Prozesszustand beschreiben. Andernfalls entsteht Präzision ohne Vergleichbarkeit.
Synthetisches Beispiel
| Szenario | Freigegeben / geplant | Gutprodukt pro Jahr | Kosten pro Jahr | COGS |
|---|---|---|---|---|
| Verbesserte Ausbeute | 29 / 30 | 58,0 kg | 5,14 Mio. € | 88.621 €/kg |
| Basisszenario | 27 / 30 | 48,6 kg | 5,50 Mio. € | 113.169 €/kg |
| Freigabestress | 24 / 30 | 36,0 kg | 6,00 Mio. € | 166.667 €/kg |
Gegenüber dem Basisszenario steigt der Stückwert im Stressszenario um rund 47 %. Nur 0,50 Mio. € der Veränderung entstehen im jährlichen Kostenzähler; der stärkere Mechanismus ist der Rückgang des freigegebenen Gutprodukts um rund 26 %. Deshalb müssen Kosten- und Outputtreiber gemeinsam variiert werden.
Modelllogik
Höherer Titer kann Kampagnen verkürzen, erhöht aber möglicherweise Proteinlast, Pufferbedarf, Säulenzahl oder Filterfläche im Downstream.
Kürzere Prozesszeiten helfen nur, wenn Wechsel, Reinigung, Räume, Personal, Utilities, Lager und Qualitätsfreigabe nicht zum neuen Engpass werden.
Mehr geplante Chargen erhöhen den Nenner nur, wenn die Anlage sie real ausführen und die Qualitätseinheit sie innerhalb des betrachteten Horizonts freigeben kann.
Häufige Fragen
Die Menge, die die für die Entscheidung definierte Qualitäts- und Freigabegrenze erfüllt. Andere Mengenstufen sollten getrennt ausgewiesen werden.
Nicht zwingend. Ihre Gleichsetzung hängt von Rechnungslegungs- und Modellgrenze ab. Das Modell muss offenlegen, welche Kategorien enthalten sind.
Nein. Preis, Nachfrage, Steuern, Finanzierung, Entwicklungskosten und weitere Aufwendungen können außerhalb der Herstellkostengrenze liegen.
Ihre Kosten verbleiben gemäß definierter Grenze im jährlichen Zähler; ihr Produkt geht nicht als freigegebenes Gutprodukt in den Nenner ein.
Rezept, Ausbeuten, Chargenzeiten, Equipment- und Facilitybelegung, Materialpreise, Personal, Utilities, Qualitäts- und Freigabequoten sowie Unsicherheitsspannen.